Es ist eine dieser Fragen, die im Sommer Familien spalten. Der eine sagt, man soll die Klimaanlage ausschalten, sobald der Raum kühl ist, der andere schwört darauf, sie anzulassen, weil das weniger verbraucht. Wahrheit: Es kommt darauf an, wie lange du weg bist und welche Art von Klimaanlage du hast. Es gibt keine feste Regel, die für alle gilt. Schauen wir uns an, wie man am besten vorgeht, damit die Rechnung wirklich stimmt.
Warum die Antwort nicht immer dieselbe ist
Eine Klimaanlage verbraucht mehr, wenn sie die Temperatur von null absenken muss, also beim Start und wenn sie einen heißen Raum kühlen soll. Sobald die Temperatur erreicht ist, kostet das Halten viel weniger. Also zwingt ständiges An- und Ausschalten das Gerät jedes Mal zu einer großen Anstrengung. Aber sie stundenlang in einem leeren Haus laufen zu lassen, ist Geldverschwendung. Der richtige Mittelweg liegt dazwischen.
Wann es sich lohnt, sie anzulassen
- Wenn du wenig weg bist. Bei einer Abwesenheit von ein oder zwei Stunden kostet das Aus- und Wiedereinschalten mehr, als sie laufen zu lassen. Der Raum erwärmt sich und muss dann wieder gekühlt werden.
- Wenn du ein Inverter-Modell hast. Inverter verlangsamen sich automatisch, wenn die Raumtemperatur erreicht ist, und verbrauchen sehr wenig, um sie zu halten. Sie sind dafür gemacht, lange anzubleiben.
- An sehr heißen Tagen. Bei 35 Grad draußen kostet es viel, einen heißen Raum erneut zu kühlen. Besser, die Temperatur zu halten.
Wann es sich lohnt, sie auszuschalten
- Wenn du viele Stunden weg bist. Gehst du zur Arbeit und kommst erst abends zurück? Dann ausschalten. Es macht keinen Sinn, leere Räume den ganzen Tag zu kühlen.
- Wenn du ein altes On-Off-Gerät hast. Nicht-Inverter-Modelle laufen mit voller Leistung oder sind aus, ohne Zwischenstufen. Sie lange laufen zu lassen, verbraucht mehr.
- Nachts mit geöffneten Fenstern. Sinkt die Außentemperatur unter 24 Grad, reicht es manchmal, die Fenster zu öffnen und die Klimaanlage auszuschalten.
Die Tricks, die mehr zählen als An- oder Ausschalten
Der wirkliche Unterschied machen andere Dinge. Stelle das Thermostat auf 26 Grad statt auf 22, denn jeder Grad weniger erhöht den Verbrauch um etwa 6 Prozent. Nutze den Timer, um die Klimaanlage eine halbe Stunde vor deiner Rückkehr einzuschalten, statt sie unnötig laufen zu lassen. Halte Rollläden und Vorhänge während der Sonnenstunden geschlossen, damit sich der Raum nicht aufheizt. Und reinige die Filter alle zwei bis drei Wochen, denn schmutzige Filter erhöhen den Verbrauch bei gleicher Kühlleistung.
Die Wahl des Geräts macht den Unterschied
Die ganze Diskussion ändert sich stark je nach Technologie. Bei einer Inverter-Klimaanlage der Klasse A+++ verschwindet das Problem An- oder Ausschalten fast, weil das Gerät sich selbst reguliert und die Temperatur mit minimalem Verbrauch hält. Wenn du noch überlegst, lohnt es sich, hier anzufangen: Schau dir unsere stromsparenden Klimaanlagen an und wähle passend zur Raumgröße.
Häufig gestellte Fragen
Verbraucht das Aus- und Wiedereinschalten der Klimaanlage mehr?
Ja, jeder Neustart erfordert die größte Anstrengung, um den Raum wieder auf Temperatur zu bringen. Bei kurzen Abwesenheiten lohnt es sich, sie anzulassen, bei längeren, sie auszuschalten.
Auf welche Temperatur sollte man die Klimaanlage im Sommer einstellen?
Rund 26 Grad sind der beste Kompromiss zwischen Komfort und Verbrauch. Die praktische Regel lautet, nie mehr als 6 oder 7 Grad unter der Außentemperatur zu liegen.
Ist es sinnvoll, eine Inverter-Klimaanlage den ganzen Tag laufen zu lassen?
Wenn jemand zu Hause ist, ja, denn sie hält die Temperatur bei sehr geringem Verbrauch. Bleibt das Haus viele Stunden leer, ist Ausschalten trotzdem die günstigere Wahl.

























































































































































































