Filterwartung ist die Aufgabe, die fast niemand oft genug erledigt, dabei wirkt sie sich am stärksten auf Stromverbrauch und Luftqualität aus. Ein verstopfter Filter lässt das Gerät mehr arbeiten, kühlt schlechter und sammelt Schimmel und Bakterien an, die dann in der Raumluft landen. Die Reinigung dauert zehn Minuten und braucht kein Werkzeug. So geht es richtig.
Wie oft müssen die Filter gereinigt werden?
Im Hochsommer bei täglichem Betrieb alle zwei Wochen. Bei mäßiger Nutzung genügt einmal im Monat. Zu Beginn und Ende der Saison empfiehlt sich eine gründlichere Reinigung, und alle zwei bis drei Jahre sollte eine professionelle Sanierung durchgeführt werden, die Stellen erreicht, die man selbst nicht sieht. Haben Sie Haustiere zuhause oder leidet jemand unter Allergien, verkürzen Sie die Abstände: Tierhaare und Pollen verlegen die Filtermatten erheblich schneller.
Schritt für Schritt: Filter reinigen
- Gerät ausschalten und Stecker ziehen. Immer zuerst, bevor Sie irgendetwas öffnen.
- Frontblende öffnen. Sie lässt sich mit zwei Fingern an den Seiten nach oben klappen; dahinter liegen die Filter sofort zugänglich.
- Filter vorsichtig herausziehen. Das Kunststoffgitter ist leicht und verbiegt sich schnell.
- Unter lauwarmem Wasser abspülen. Fließendes Wasser reicht, bei Fettablagerungen hilft ein Tropfen mildes Spülmittel. Kein heißes Wasser, es verformt den Kunststoff.
- Im Schatten vollständig trocknen lassen. Erst wenn die Filter komplett trocken sind, wieder einsetzen. Ein feuchter Filter bildet innerhalb eines Tages Schimmel.
Fehler, die Sie vermeiden sollten
Keine harte Bürste und keinen Hochdruckstrahl verwenden: beides beschädigt das Filtergitter und macht es wirkungslos. Niemals einen noch feuchten Filter einsetzen, denn Feuchtigkeit auf der kalten Lamellenplatte führt direkt zu Schimmel und Muffgeruch. Vergessen Sie auch den Innenbereich nicht: Hinter den Filtern sitzt der Lamellenblock, der vorsichtig abgestaubt werden sollte, und verbogene Lamellen sollten begradigt werden. Fühlen Sie sich dabei unsicher, lassen Sie diese Zone besser von einem Fachbetrieb mit geeignetem Reinigungsspray und Werkzeug behandeln.
Wie stark wirkt sich das auf den Stromverbrauch aus?
Ein verschmutzter Filter kann den Energieverbrauch um 10 bis 15 Prozent erhöhen, weil die Luft schlechter strömt und der Kompressor härter arbeiten muss, um dieselbe Kühlleistung zu erzielen. Verstopfte Filter begünstigen außerdem Eisbildung auf dem Lamellenblock, was seinerseits zu Wasseraustritt und zusätzlicher Motorbelastung führt. Zehn Minuten Reinigung alle zwei Wochen bezahlen sich allein durch niedrigere Stromkosten.
Wann müssen Filter ausgetauscht werden?
Standardfilter aus Kunststoffgitter halten bei sorgfältiger Pflege viele Jahre. Filter mit Aktivkohle oder Silberionen hingegen müssen in der Regel einmal pro Saison getauscht werden, denn eine Reinigung stellt ihre Filterwirkung nicht wieder her. Wenn das Gitter eingerissen oder dauerhaft vergilbt ist oder wenn Gerüche unmittelbar nach der Reinigung zurückkommen, ist ein Austausch fällig. Ersatzteile und Modelle mit hochwertigen Filtersystemen finden Sie in unserem Bereich Klimaanlagen.

























































































































































































