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Wäschetrockner kaufen: Worauf Sie achten sollten

Come scegliere una asciugatrice: consigli per l'acquisto

Im Herbst und Winter wird das Wäschetrocknen in einer Wohnung zur echten Geduldsprobe. Wer keinen Balkon oder Keller nutzen kann, greift früher oder später zum Wäschetrockner. Die Entscheidung ist sinnvoll, aber sie verdient mehr Aufmerksamkeit als ein schneller Preisvergleich.

Was Sie vor dem Kauf klären sollten

Alle Wäschetrockner arbeiten nach demselben Grundprinzip: Warme Luft entzieht der Wäsche die Feuchtigkeit. Wie sie das tun, unterscheidet sich jedoch erheblich. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie sich einige Fragen stellen:

  • Wie häufig werden Sie den Trockner nutzen?
  • Welche Art von Wäsche trocknen Sie hauptsächlich?
  • Wie viel Platz und Belüftung bietet Ihr Hauswirtschaftsraum?
  • Wie stark wirkt sich der Stromverbrauch auf Ihre Energiekosten aus?
  • Wie wichtig ist Ihnen ein geringer ökologischer Fußabdruck?

Wenn Sie den Trockner nur selten brauchen, zum Beispiel gelegentlich für Bettdecken oder Decken, könnte ein Wäschereiservice die günstigere und platzsparende Alternative sein.

Haben Sie dagegen eine größere Familie mit Kleinkindern und wenig Platz, ist ein eigener Wäschetrockner eine echte Erleichterung im Alltag. Bedenken Sie aber: Ein Trockner gehört zu den stromintensiveren Haushaltsgeräten, auch wenn die neueren Modelle deutlich effizienter geworden sind.

Die drei Typen von Wäschetrocknern

Auf dem Markt gibt es technisch gesehen drei verschiedene Arten von Wäschetrocknern:

  1. Ablufttrockner
  2. Kondensationstrockner
  3. Wärmepumpentrockner

1. Ablufttrockner

Ablufttrockner sind die einfachste und günstigste Variante in der Anschaffung, verursachen aber die höchsten laufenden Betriebskosten. Sie eignen sich vor allem, wenn Sie den Trockner nur gelegentlich nutzen.

Da sie technisch unkompliziert aufgebaut sind, sind sie sehr leicht, was eine Wandmontage möglich macht.

Diese Geräte leiten die feuchte Warmluft direkt in den Raum ab. Daher brauchen Sie einen gut belüfteten Aufstellort, zum Beispiel mit einem Fenster oder einem Abluftschlauch nach außen. Die Trockenzeiten sind kürzer, allerdings besteht die Gefahr, dass Textilien übermäßig getrocknet werden.

2. Kondensationstrockner

Kondensationstrockner leiten die Feuchtigkeit nicht nach außen, sondern sammeln sie in einem Wasserbehälter, den Sie regelmäßig leeren müssen. Das entnommene Wasser eignet sich übrigens gut zum Gießen von Pflanzen.

Diese Geräte sind robuster und schwerer als Ablufttrockner, daher entfällt die Wandmontage. Sie lassen sich jedoch auf eine Frontlader-Waschmaschine stapeln. Die Trockenzeiten sind etwas länger, dafür werden Textilien schonender behandelt.

3. Wärmepumpentrockner

Wärmepumpentrockner nutzen dasselbe Wärmetauscherprinzip wie eine Klimaanlage im umgekehrten Betrieb. Das macht sie in der Anschaffung teurer, aber im Betrieb deutlich günstiger: Sie verbrauchen rund 63 % weniger Strom als ein Ablufttrockner.

Die Trockenzeiten sind etwas länger, da mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet wird. Das schont die Fasern spürbar. Warme Luft wird nicht in den Raum abgegeben, was bei kleinen oder wenig belüfteten Räumen ein klarer Vorteil ist.

Diese Modelle sind schwer und damit nicht für die Wandmontage geeignet. Beim Stapeln ist Vorsicht geboten. Der Kaufpreis ist höher, aber wer die Maschine regelmäßig nutzt, amortisiert die Mehrkosten schnell. Unser Rat: Greifen Sie zum Wärmepumpentrockner.

Welche Kapazität brauchen Sie?

Die angegebenen Kilogramm beziehen sich auf das Trockengewicht der Wäsche, nicht auf das nasse Gewicht.

Denken Sie daran, dass ein Trockner besonders praktisch für Bettdecken, Kissen und Decken ist. Die meisten Modelle liegen zwischen 7 und 9 kg, einige kommen auf 11 kg oder mehr.

Unser Tipp: Wählen Sie mindestens dieselbe Kapazität wie Ihre Waschmaschine, und wenn Sie ein passendes Angebot finden, gerne ein Kilogramm mehr.

Trockner oder Waschtrockner?

Grundsätzlich empfehlen wir zwei separate Geräte. Die Leistung ist besser, die Lebensdauer länger, und im Servicefall haben Sie weniger Aufwand.

Waschmaschine und Trockner: gleiche Marke oder verschiedene?

Dafür gibt es keine feste Regel. Zwei Aspekte sind jedoch wichtig:

  1. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer aktuellen Waschmaschine? Wenn die Erfahrung gut war, spricht einiges dafür, bei derselben Marke zu bleiben.
  2. Stapelbarkeit: Prüfen Sie immer die Herstellerangaben und verwenden Sie ausschließlich ein geeignetes Stapelkit.

Wie installiert man einen Wäschetrockner?

Wenn keine besonderen Gegebenheiten dagegen sprechen, ist die Aufstellung im Stapel eine gängige Lösung: den Trockner mit einem passenden Stapelkit auf die Frontlader-Waschmaschine setzen.

Haben Sie jedoch genug Platz, empfehlen wir die Aufstellung nebeneinander. Die Vibrationen beim Betrieb können bei gestapelten Geräten im Lauf der Zeit mechanische Probleme verursachen. Außerdem ist die Wartung bei separater Aufstellung deutlich einfacher.

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