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Wasserdruck im Haus erhöhen: Ursachen und Lösungen

Un uomo italiano di mezza età verifica con soddisfazione la pressione dell'acqua in un moderno bagno di casa, girando il rubinetto con una mano.

Eine schwache Dusche, ein Wasserhahn, der die Spüle nur langsam füllt, oder ein Heizkessel, der beim Öffnen des Warmwasserhahns stockt: In den meisten Fällen ist niedriger Wasserdruck die Ursache. Manchmal liegt das Problem im öffentlichen Versorgungsnetz, manchmal lässt es sich direkt in der eigenen Hausinstallation beheben. Bevor Sie einen Installateur rufen, lohnt es sich, einige Checks selbst durchzuführen.

Prüfen, ob der Druck wirklich zu niedrig ist

Der ideale Hauswasserdruck liegt zwischen 2 und 3 bar. Unter 1,5 bar beginnt man den Unterschied zu spüren, unter 1 bar wird die Dusche unangenehm und manche Geräte arbeiten nicht mehr zuverlässig. Am einfachsten misst man mit einem Manometer, das man auf einen Außenwasserhahn oder den Hausanschluss schraubt. Es ist günstig und zeigt sofort, wo man steht. Ohne Messung riskiert man, blind zu handeln.

Die häufigsten Ursachen im Haus

  • Verstopfte Siebe und Perlstrahler. Kalk setzt die kleinen Siebe in Armaturen und Duschköpfen zu. Oft ist der Druck im übrigen Haus normal, nur an einer Stelle fließt wenig Wasser.
  • Falsch eingestellter Druckminderer. Viele Hausanschlüsse haben einen Druckminderer am Eingang. Ist er zu niedrig eingestellt oder defekt, drosselt er den Druck unnötig.
  • Verkalkte und alte Rohrleitungen. In älteren Installationen verengt Kalkbelag den Rohrquerschnitt und drosselt den Durchfluss.
  • Schwaches Versorgungsnetz. In bestimmten Lagen, besonders in oberen Stockwerken oder abgelegenen Bereichen, kommt das Wasser aus dem Netz bereits mit geringem Druck an.

Einfache Maßnahmen, die man zuerst versuchen sollte

Beginnen Sie mit den schnellen Lösungen. Schrauben Sie die Perlstrahler und den Duschkopf ab und legen Sie sie für einige Stunden in Essig ein, um Kalkablagerungen zu lösen. Prüfen Sie den Druckminderer: Er hat eine Einstellschraube oder einen Drehknopf, und manchmal reicht eine leichte Erhöhung der Einstellung. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Absperrventile am Hauseingang vollständig geöffnet sind. Es kommt öfter vor als man denkt, dass sie nach einem Eingriff halb geschlossen geblieben sind.

Wann eine Druckerhöhungsanlage oder Pumpe notwendig ist

Wenn der Netzdruck grundsätzlich zu niedrig ist, hilft keine Reinigung. In diesem Fall ist eine Druckerhöhungsanlage, also eine Pumpe mit kleinem Druckbehälter, die richtige Lösung. Sie hält den Druck im ganzen Haus konstant und ist das bewährte Mittel für oberste Stockwerke, freistehende Häuser oder Installationen mit vielen Zapfstellen. In der Rubrik Sanitärtechnik finden Sie Druckerhöhungsanlagen, Pumpen und Druckminderer für jeden Bedarf.

Was selbst gemacht werden kann und was nicht

Siebe reinigen und den Druckminderer nachstellen: Das ist ohne Fachkenntnisse machbar. Den Einbau einer Druckerhöhungsanlage oder Pumpe sollte jedoch ein Installateur übernehmen, weil die Pumpenleistung sorgfältig auf die Hausinstallation abgestimmt werden muss. Vermeiden Sie überdimensionierte Pumpen in der Hoffnung auf mehr Druck: Eine zu starke Pumpe belastet Rohre und Dichtungen und kann Druckstöße erzeugen. Gleichmäßiger, richtiger Druck ist wertvoller als hoher, schlecht geregelter Druck.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Wasserdruck ist im Haus ideal?

Zwischen 2 und 3 bar. Unter 1,5 bar bemerkt man Unterschiede bei Dusche und Armaturen, über 4 bar werden Rohre und Dichtungen unnötig belastet. Ein Manometer am Wasserhahn zeigt den genauen Wert sofort an.

Kann ich den Druck ohne Pumpe erhöhen?

Manchmal ja. Wenn das Problem verkalkte Siebe oder ein falsch eingestellter Druckminderer ist, genügen Reinigung und Nachregeln. Kommt aus dem Versorgungsnetz bereits zu wenig Druck an, ist eine Druckerhöhungsanlage die einzige echte Lösung.

Verbraucht eine Druckerhöhungsanlage viel Strom?

Nein. Sie läuft nur, wenn Wasser entnommen wird, und der Druckbehälter reduziert die Einschalthäufigkeit. Der Stromverbrauch bei normalem Haushaltsgebrauch ist gering. Wichtiger ist die richtige Dimensionierung für das Haus als die Sorge um die Stromrechnung.